Der Haushaltsausschuss hat in seiner  Bereinigungssitzung für den Haushalt 2021 u.a. die Förderung von drei wichtigen Projekten in Vorpommern beschlossen.

Auf der Insel Rügen wird die Sanierung der Kirche in Gingst mit 620 Tausend Euro und der Aufbau eines Dokumentationszentrums in Prora mit weiteren 3,45 Millionen Euro unterstützt. In Barth wird die Restaurierung der Kirche St. Marien mit 1,75 Millionen Euro gefördert.

Dazu die Stellvertretende Haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sonja Steffen: „ Ich freue mich, dass wir auch die Förderung für das Dokumentationszentrum in Prora erhöhen können. Es ist wichtig, die besondere Vergangenheit dieses Ortes zu thematisieren.“

Prora stellt als eines der größten NS-Bauwerke mit einer Länge von 4,5 km mittlerweile ein wichtiges touristisches Ziel auf der Insel Rügen dar. Durch seine Geschichte als geplantes Kraft-durch-Freude-Seebad für 20.000 Menschen in der NS-Zeit und als Militärstandort in der DDR-Zeit ist die Anlage von großer und einmaliger historischer Bedeutung. Um der Verantwortung für den Umgang mit diesem historischen Ort gerecht zu werden, soll neben der Jugendherberge eine Bildungs- und Dokumentationsstätte zur Geschichte Proras im 20. Jahrhundert entstehen.