Am Abend des 28.10.2019 war Mathias Platzeck, der ehemalige Ministerpräsident Brandenburgs und Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums zu Gast in Zinnowitz. Anlass war eine Veranstaltung zum Thema: „Europa und Russland: Wie belastet ist das Verhältnis?“.

Zusammen mit meiner Kollegin Doris Barnett empfingen wir ca. 90 Zuschauer*innen, welche aus der Region und aufgrund einer von Doris organisierten jährlichen Fahrt nach Usedom, aus der Pfalz und Hessen kamen.
In dem vollen Seminarraum der Casa Familia diskutierten wir ca. zwei Stunden und auch nach Ende der offiziellen Veranstaltung über die europäisch-russische Geschichte sowie aktuelle Probleme. In den Diskussionen fand ein reger Austausch statt. Dass eine gute Beziehung zu Russland aus vielen Gründen wichtig ist für Europa, darauf konnten sich wohl alle Teilnehmer*innen einigen. Auch aus der historischen Verantwortung Deutschlands heraus gab es den Wunsch, wieder eine bessere Beziehung zwischen Deutschland und Russland herzustellen.

Aber auch die teilweise schlechte Situation von Nicht-Regierungsorganisationen und Missachtung von Menschen- und Minderheitsrechten in Russland war Thema. Diese Probleme können nicht beiseite gewischt werden. Auch Europa kann einen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten, dass aber durch Annäherung und nicht Entfernung.

Außerdem wurde auch der Wunsch deutlich, dass sich die SPD aus ihrer historischen Verantwortung heraus, in Zukunft für ein besseres Verhältnis zwischen Deutschland und Russland einsetzen solle.
Es war eine sehr spannende, aktive und kurzweilige Veranstaltung, aus der wahrscheinlich jede*r mit neuen Einsichten in der Thematik und spannenden Einblicken aus Mathias Platzecks Tätigkeit ging.
An dieser Stelle auch noch einmal ein Dankeschön an alle Teilnehmer*innen, die für die Veranstaltung auch lange Fahrtzeiten in Kauf nahmen.

Ich freue mich bereits auf am Mittwoch den 30.10.2019. Dort werden wir zum Thema: „Gutes Leben für Alle“ über die Möglichkeiten Deutschlands zur Entwicklungshilfe in Afrika diskutieren. Ebenfalls in der "Casa Familia", aber dieses Mal bereits um 17Uhr.

Bis dahin!
Eure Sonja.