Mit bis zu 3,4 Millionen Euro wird der Bund das Projekt in den nächsten Jahren unterstützen.

Das hat der Haushaltsausschuss am 27. Juni 2018 festgelegt.

Das Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora soll die Geschichte des Ortes vor allem jüngeren Generationen vermitteln und dessen historische Bedeutung erklären.
Die als Kraft-durch-Freude-Seebad geplanten Nazi-Blöcke werden nach und nach als Ferienanlagen umgebaut und saniert.

Prora stellt als eines der größten NS-Bauwerke mit einer Länge von 4,5 km mittlerweile ein wichtiges touristisches Ziel auf der Insel Rügen dar. Durch seine Geschichte als geplantes Kraft-durch-Freude-Seebad für 20.000 Menschen in der NS-Zeit und als Militärstandort in der DDR-Zeit ist die Anlage von großer und einmaliger historischer Bedeutung. Um der Verantwortung für den Umgang mit diesem historischen Ort gerecht zu werden, soll neben der Jugendherberge eine Bildungs- und Dokumentationsstätte zur Geschichte Proras im 20. Jahrhundert entstehen.