Sonja mit Klaus-Dieter Kaiser von der Evangelischen Akademie inMecklenburg-Vorpommern, der den Abend moderierte.Unter der Überschrift: "Strukturen - Strategien - Ziele" veranstaltete die Evangelische Akademie Mecklenburg-Vorpommern und das Regionalzentrum für demokratische Kultur Nordvorpommern-Rügen-Stralsund am 3. März 2010 einen Fachtag im Kreistagssaal in Grimmen.

Die NPD sitzt seit 2006 im Schweriner Landtag. Was bei vielen Menschen zu der irrigen Vorstellung führt, die NPD sei eine demokratische Partei. Das ist falsch. Es ist nur so, dass es Gründe gibt, welche diese Partei und ihre Gruppierungen für ein ganz bestimmtes Klientel attraktiv erscheinen lässt. Wir können nur etwas dagegen unternehmen, wenn wir darüber Bescheid wissen. Deshalb war diese Veranstaltung, gerade auch in unserer Region und vor den Landtagswahlen im nächsten Jahr, sehr wichtig.

Hartmut Gutsche, Leiter des Regionalzentrums für demokratische Kultur Nordvorpommern-Rügen-Stralsund, informierte über rechtsextremistische Strukturen, über Symbole und Codes dieser Gruppierungen. Rechtsextremistische Subkultur begegnet uns täglich, ohne dass es uns auffällt. Sie sind gut getarnt. Ihre Präsenz in Gesellschaft und Politik sind keinesfalls Ergebnis einer Protestwahl oder historischer Zufall, sondern Ergebnis eines langjährigen systematischen Aufbaus und Wachsens, dem klar formulierte Ziele und Strategien zu Grunde liegen. Diese heißt es zu erkennen. Wir müssen handeln!