Schaltplan_Atom"Gorleben" war gerade vor ein paar Wochen einmal mehr ein Synonym für Widerstand gegen die Atompolitik der Bundesregierung. Der Protest gegen die Einrichtung eines Endlagers für Atommüll im Wendland ist nun in der zweiten Generation angekommen. Wir in Nordvorpommern sind allerdings ausgeschlafen. Denn was sich hier so harmlos mit "Zwischenlager" und "Atommüll als DDR-Altlasten" ankündigte, nachdem DONG von dem Vorhaben eines Kohlekraftwerkes auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes abließ, das artet jetzt in eine Bedrohung aus, die der Tourismusregion nach 20 Jahren mühsamem Strukturaufbaus beachtlihen Schaden zufügen könnte. Lubmin soll Zwischenlager werden. Für Atommüll aus Karlsruhe. Das ist nicht nur Wortbruch von schwarz/gelben Politikern, sondern trägt die nächste Lüge schon in sich. In Ermangelung eines Endlagers schiebt man jetzt auf unbestimmte Zeit einer niedrig besiedelten Region den Müll der Nation unter.
Deshalb ist es wichtig, dass wir am Samstag viele sind, dass alle in Greifswald an einer Protest-Demonstration teilnehmen. Ein breites Bündnis organisiert den Protest, der um 13 Uhr auf dem Greifswalder Bahnhofsvorplatz beginnt und dort mit der Abschlusskundgebung um 15:30 endet. Es werden Busse organisiert. Wer mit will, kann sich in meinem Wahlkreisbüro in Stralsund melden.