IMG_3246Ausgestattet mit Rosen, Bollerwagen, Flyern und Naschereien für die Damen aus Ribnitz-Damgarten machte sich gestern die Bürocrew aus Ribnitz-Damgarten auf den Weg in die Innenstadt. Wussten Sie, dass viele Forderungen vom ersten Frauentag 1911 noch immer nicht umgesetzt wurden? Diese und noch weitere Fragen brachten viele Ribnitzer und Ribnitzerinnen gestern am internationalen Frauentag in der Innenstadt ins Nachdenken. Das örtliche SPD-Büro schaffte es mit, von einer jungen ribnitzer Künstlerin gestalteten, Plakaten die Menschen an die Bedeutung des Frauentages zu erinnern und aufmerksam zu machen auf die vielen Ziele die es auch heute noch zu erreichen gilt. War Ihnen zum Beispiel bewusst, dass Frauen auch heute noch für die selbe Arbeit im Durchschnitt 23% weniger verdienen? Oder dass sie im Schweizer Kanton Appenzell erst seit 1990 wählen dürfen?

Eine weitere Freude für viele Damen der Stadt war der mit vielen Rosen bestückte Bollerwagen mit dem Susann Wippermann, Kreistagsabgeordnete, und die hiesigen Büromitarbeiter Sonja Steffens vorbeieilende Frauen beschenkten und zum Frauentag gratulierten. Für jene Damen die zur Feier des Tages anstoßen wollten gab auch ein kleines Gläschen Sekt, der wahlweise natürlich auch alkoholfrei war.

„Dieser Tag sollte nicht so schnell vergessen werden“, ist sich eine ältere ribnitzer Dame Frau Wippermann gegenüber sicher. Tatsächlich wurde der Tag in den Jahren seit der Wende teils als DDR-Relikt wenig Beachtung geschenkt, doch zu Unrecht. Das Anliegen des Tages, die Gleichberechtigung der Frau, hat auch heute noch seine Berechtigung. Deswegen fordern wir ...
frauentag_sonja2
  • gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
  • einen flächendeckenden Mindestlohn
  • eine Quotenregelung von 40 % Frauen in Aufsichtsräten
  • gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen

für Frauen am Internationalen Frauentag und an 364 weiteren Tagen im Jahr.

{morfeo 5}

frauentag_sonja2